{"id":3179,"date":"2016-07-10T14:39:21","date_gmt":"2016-07-10T12:39:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/?p=3179"},"modified":"2016-10-20T16:58:22","modified_gmt":"2016-10-20T14:58:22","slug":"land-der-weissen-zettel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juliane-schader.de\/?p=3179","title":{"rendered":"Im Land der wei\u00dfen Zettel"},"content":{"rendered":"<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3192\" src=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Hand.jpg\" alt=\"Hand\" width=\"1000\" height=\"562\" srcset=\"https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Hand.jpg 1000w, https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Hand-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Hand-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/p>\n<p>Saliha ist weg. Am Freitag, in\u00a0einem Auto mit platten Reifen, sagt Luka, und er sagt auch, dass er den Bus oder das Flugzeug nimmt, wenn er zur\u00fcck muss.<\/p>\n<p>Wir sitzen an einem Tischchen auf dem Flur der Grundschule, mal wieder. Vor uns ein Kinderbuch, denn Luka kann nicht gut lesen. Doch das Buch ist viel zu kompliziert. &#8222;Forsthaus.&#8220; \u2013\u00a0Lichtung.\u201c \u2013\u00a0\u201eWipfel.\u201c Das versteht doch kein Mensch. Zumindest keiner, der erst seit ein paar Monaten in Deutschland ist und neun Jahre alt. Luka w\u00fcrde sagen: \u201eFast 10.\u201c<\/p>\n<p>Ich beschlie\u00dfe, dass Deutsch sprechen f\u00fcr heute auch eine gute \u00dcbung ist. Zumal ich gelernt habe, dass die Kinder dar\u00fcber reden wollen, wenn wieder eines von ihnen abgeschoben wurde. \u201eDas Sozial hat wei\u00dfen Zettel gegeben\u201c, sagt Luka. \u201eDas Sozial\u201c nennen sie hier alles, was deutsche B\u00fcrokratie bedeutet. Als Amisas Vater vor ein paar Wochen auf dem Amt\u00a0war, hat er einen blauen Zettel mitgebracht. Das hei\u00dft: Ihr d\u00fcrft noch ein wenig bleiben. Amisa war\u00a0gl\u00fccklich: \u201eJuliane! Blauer Zettel!\u201c Salihas Familie hat nun Wei\u00df erwischt.<\/p>\n<p>Wie Luka war Saliha schon vor Monaten aus Serbien nach Berlin gekommen, so wie auch Ta\u0161ko und Goran, die vor einigen Wochen zur\u00fcck mussten. Amisa und Said kamen aus Bosnien, Lamija und Adnan aus Mazedonien, Lucy und Deniz aus Syrien.<\/p>\n<p>Ihre neue Heimat ist ein sch\u00e4biger Plattenbau in zentraler Berliner Lage. Von dort ist es nicht weit bis zur Schule, in deren oberstem Stock der Raum der Willkommensklasse ist \u2013 kleiner als manches Wohnzimmer in den umliegenden Altbauten, daf\u00fcr mit guter Aussicht.<\/p>\n<p>Seit \u00fcber einem Jahr ist die Klasse auch meine. Dabei schaue ich nur einmal in der Woche f\u00fcr zwei Stunden vorbei. Eine Gruppe mit bis zu 15 st\u00e4ndig wechselnden Sch\u00fclern unterschiedlicher Herkunft zu b\u00e4ndigen, ist eine Herkulesaufgabe. Wir Ehrenamtliche sind daf\u00fcr da, dass in kleinen Gruppen auch mal gezielt gef\u00f6rdert werden kann. So habe ich die Kinder kennengelernt.<\/p>\n<p>Am Anfang war da f\u00fcr mich eine kleine Hand. Sie geh\u00f6rte Amisa und schob sich in meine, als es nach meinen ersten Stunden zur Pause auf den Hof ging.<\/p>\n<p>Amisa war klein, sch\u00fcchtern und neu wie ich. In den kommenden Wochen verbrachten wir viel Zeit zusammen, um die deutschen Begriffe f\u00fcr Farben, Gegenst\u00e4nde und die Uhrzeit zu lernen. Meine Muttersprache ist mir selten so kompliziert erschienen wie in dem Moment, als ich erkl\u00e4rte, dass das \u201esch\u201c von \u201eSchule\u201c drei Buchstaben braucht und das n\u00e4chste Wort auf der Liste \u201eStuhl\u201c war.<\/p>\n<p>Auch Ta\u0161ko war damals dabei \u2013 raspelkurze Haare, verschmitzes L\u00e4cheln, dazu immer der schwarze Trainingsanzug mit den gelbem Streifen. Immer wieder\u00a0verpasste er deutschen W\u00f6rtern Haken und \u00d6sen, wie er es von seinem Namen gewohnt war. Sein Ding war Mathe, sodass er nach dem Absolvieren aller Aufgaben noch Zeit hatte, sich und seinem Sitznachbarn einen sch\u00f6nen Schnurbart unter die Nase\u00a0zu malen. Mit Filzstift.<\/p>\n<p>Diesen riesigen, schwarzen Schnauzer trug er, als ich ihn das letzte Mal sah. Denn auch Ta\u0161ko ist weg. Wei\u00dfer Zettel.<\/p>\n<p>Mit Saliha habe ich vor einer Woche noch an ihrem Turnbeutel gebastelt. Die haben die Kinder f\u00fcr das Talentefest der Schule gen\u00e4ht. Einmal im Jahr zeigen die Klassen dort, was sie so drauf haben. Im vergangenen Jahr haben meine Kinder zu Taylor Swifts<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=nfWlot6h_JM\"> \u201eShake it off\u201c <\/a>getanzt.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eCause the players gonna play, play, play<\/p>\n<p>And the haters gonna hate, hate, hate<\/p>\n<p>Baby I&#8217;m just gonna shake, shake, shake<\/p>\n<p>Shake it off\u201c.<\/p><\/blockquote>\n<p>Man zeige mir jemandem, dem das Herz nicht schmilzt, wenn eine Gruppe Sechs- bis Achtj\u00e4hrige aus Kriegs- und Krisengebieten sich ein wenig ungelenk zu\u00a0diesen Zeilen bewegt.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Fest in diesem Jahr\u00a0haben wir Turnbeutel gen\u00e4ht, die auch zu jedem Hipster-Outfit geh\u00f6ren, und Saliha verzweifelte, weil Nadel und Faden und Verzierungen einfach nicht ihrs sind. \u201eJuliane, mach Du. Ich kann nicht.\u201c Also habe ich wieder aufgef\u00e4delt und erkl\u00e4rt und im Gegenzug hat Saliha mir ins Ohr gefl\u00fcstert, dass Lamija einen Jungen aus der 6a liebt. Sp\u00e4ter habe ich ihr noch beigebracht, wie man aus Wollf\u00e4den Kordeln dreht, so wie ich das selbst vor Jahren in der Grundschule gelernt hatte. Der fertige Beutel\u00a0liegt heute noch mit ihren anderen Sachen in einer Schublade im Klassenraum, w\u00e4hrend sie irgendwo in Serbien ist. Wenn die Familien nach Monaten der Unsicherheit den Bescheid bekommen, bleibt keine Zeit, Erinnerungen einzusammeln.<\/p>\n<p>\u201eLuka, wei\u00dft Du, ob Saliha noch Verwandte in Serbien hat, wo sie nun leben k\u00f6nnen?\u201c \u2013 \u201eJa. Oma. Aber&#8230; Serbien ist Katastrophe.\u201c Dann erz\u00e4hlt er mir, wie das Haus, in dem er wohnte, bei einem Hochwasser volllief. Weil ihm viele Worte fehlen, werden die Sands\u00e4cke pantomimisch gestapelt. Das ist die Sprache, auf die wir uns l\u00e4ngst geeinigt haben: Sie sprechen, was sie k\u00f6nnen, ich rede besonders\u00a0langsam, und den Rest muss schauspielerisches Talent kompensieren.<\/p>\n<p>(An dieser Stelle vielen Dank an die Lehrbuch-Autoren, die Worte wie \u201eOfen\u201c in den ersten Wochen f\u00fcr elementar halten.)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3180\" src=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/WK.jpg\" alt=\"WK\" width=\"750\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/WK.jpg 750w, https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/WK-300x160.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\n<p>Ob Luka deshalb nach Deutschland kam, oder aus ganz anderen Gr\u00fcnden, wei\u00df ich nicht. Ich kenne weder die Eltern noch ihre Fluchtgr\u00fcnde und Vorgeschichten. Ich wei\u00df nur, was die Kinder mir erz\u00e4hlen. Meist ist das lustig und beinhaltet, was die Jungs in der Pause schon wieder angestellt haben. Doch immer wieder tauchen auch die alte und die neue Heimat auf. Und die Frage,\u00a0was als n\u00e4chstes passiert.<\/p>\n<p>Die erste harte Abschiebung betraf ein M\u00e4dchen, das im gleichen Fl\u00fcchtlingsheim, aber in einer anderen Klasse untergebracht war. Auf dem Amt wurde ihre Familie festgehalten; nur die Mutter durfte zur\u00fcck ins Heim und das einpacken, was in vier\u00a0Koffer passte. Dann ging es direkt zum Flughafen. Das hat bei den anderen Kindern Spuren hinterlassen.<\/p>\n<p>Ein paar Tage danach sa\u00df ich mit Lamija und Amisa auf dem Flur. \u201eNur vier\u00a0Koffer! Alles ist noch da\u201c, erz\u00e4hlte Lamija. Die beiden M\u00e4dchen konnten sich kaum auf die Buchstaben-Schlange konzentrieren, in der sie deutsche W\u00f6rter erkennen sollten. Lamija g\u00e4hnte und legte den Kopf auf den Tisch. \u201eHast Du nicht geschlafen?\u201c \u2013 \u201eNein&#8230; Ich habe Angst, dass sie mich holen.\u201c Ihr standen die Tr\u00e4nen in den Augen. Mir blieb nur \u00fcbrig, ihr zu erkl\u00e4ren, dass in Deutschland niemand einfach aus dem Bett abgef\u00fchrt werde. Dabei war mir klar, dass das gelogen war. Denn wer trotz Bescheid einfach bleibt, wird geholt. Warum die Eltern es darauf ankommen lassen, welche Hoffnungen sie umtreiben oder was ihnen versprochen wurde \u2013 ich wei\u00df es nicht. Aber ich sehe, was das mit den Kindern macht.<\/p>\n<p>In den Debatten \u00fcber die Fl\u00fcchtlingskrise spielt das nie eine\u00a0Rolle. Abschiebungen m\u00fcssen sein; es k\u00f6nnen nicht alle bleiben.\u00a0Auch wenn das hei\u00dft, dass eine gut funktionierende Integration mit einem Schlag abrupt beendet wird.<\/p>\n<p>Als w\u00e4ren die Kinder\u00a0noch nicht zerrissen genug.<\/p>\n<p>Goran zum Beispiel. Eines Tages stand er vor mir und hielt mir sein Fr\u00fchst\u00fcck ins Gesicht. \u201eWie hei\u00dft das?\u201c \u2013 \u201eSchnitzel-Br\u00f6tchen\u201c, war meine Antwort. An dieser Stelle h\u00e4tte ich die Integration gerne f\u00fcr erfolgreich abgeschlossen erkl\u00e4rt. Einerseits.<\/p>\n<p>Andererseits war er derjenige, der als einziger nicht zu Taylor Swift tanzen durfte. Weil sein Vater der Meinung war, Tanzen sei Frauenkram. Klar, dass auch Goran das so sah. So sa\u00df er dann\u00a0vor der B\u00fchne, schaute den anderen zu und redete ver\u00e4chtlich \u00fcbers Tanzen, w\u00e4hrend seine F\u00fc\u00dfe munter im Takt wippten.<\/p>\n<p>So prallen die unterschiedlichsten Weltbilder in Grundsch\u00fclern aufeinander.<\/p>\n<p>Ist es okay, Schweinefleisch zu essen? Warum trage ich kein Kopftuch? Und warum m\u00fcssen nicht die M\u00e4dchen die Taschen der Jungs tragen? So etwas erkl\u00e4re ich immer wieder. Doch Integration ist Dazulernen auf beiden Seiten. An Weihnachten etwa. Wie jedes Jahr sollten alle Kinder der Schule das Fest gemeinsam in der Kirche feiern. Die Willkommensklasse hatte ein Lied vorbereitet; es ging um Tiere und Freundschaft. Doch dann schlugen einige muslimische Eltern Alarm. Ihre Kinder h\u00e4tten in einer Kirche nichts zu suchen. Anderen war das egal, doch die Stimmung in der Klasse war eindeutig: Wir machen das nicht. Die ausgeschnittenen Tierfiguren f\u00fcr den dazugeh\u00f6rigen Tanz, geklebt an Besenstiele, stehen bis heute in der Klassenecke.<\/p>\n<p>Mich machte das ziemlich sauer. \u201eWollt Ihr Euch das nicht mal anschauen? Weihnachten ist f\u00fcr uns ein wichtiges Fest.\u201c Ich habe ein bisschen gebraucht, um zu verstehen, dass\u00a0es von gl\u00e4ubigen Muslimen zu viel verlangt ist, christliche Feste zu feiern.<\/p>\n<p>Zu der Zeit war es auch, als\u00a0die Lehrerin ein Foto der Klasse mailte. Darauf die Kinder \u2013 Saliha h\u00e4lt den Daumen nach oben, Milan streckt die Zunge heraus, Amisa zieht ihre Haare zurecht. Genau so habe ich sie in Erinnerung.<\/p>\n<p>Heute, sechs Monate sp\u00e4ter, sind von den zehn Kindern auf dem Foto nur noch zwei \u00fcbrig. Der Rest ist zur\u00fcck oder verschwunden. Ich habe keine Ahnung, was aus ihnen wird, ob sie die zur\u00fcckgelassenen Freunde und Haustiere wiedertreffen, ob ihre Fluchtgr\u00fcnde sie wieder einholen, oder sie es in anderen L\u00e4ndern noch einmal versuchen. Mit Achtj\u00e4hrigen f\u00fchrt man keine Facebook-Freundschaft. Sie sind einfach weg.<\/p>\n<p>Aber ich wei\u00df noch genau, wie wir im Computerraum der Schule waren, um zu lernen, wie man Bilder kopiert und wieder einf\u00fcgt. Es war der Tag, als das Google-Logo zum \u201eTag der Erde\u201c eine sich drehende Weltkugel zeigte, und da sa\u00dfen nun Kindern aller Nationen und suchten im weltweiten Netz nach \u201eFu\u00df\u201c. Das sch\u00f6nste Fu\u00dfbild durfte jeder ausdrucken. \u201eEin Fu\u00df.\u201c \u201eMein Fu\u00df\u201c. \u201eZwei F\u00fc\u00dfe\u201c. Man kann so einfach so viel lernen.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df noch, wie ich mit den\u00a0drei gr\u00f6\u00dften Rabauken beim Sportfest war.\u00a0Arjian warf zwei Meter weit, Milan joggte ohne Sprung in die Weitsprunggrube, und Luka begann seinen 50-Meter-Lauf auf der Bahn rechts au\u00dfen und endete innen links. Daf\u00fcr waren sie Meister im Sich-in-den-Pausen-gegenseitig-aufs-Gesicht-Setzen, und das war auch okay.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df noch, wie wir uns beim gemeinsam Ausflug in die \u00fcbervolle U-Bahn dr\u00e4ngten und sich die Berliner einmal nicht beschwerten, sondern sich mit den Kindern unterhielten. In Serbisch, Arabisch und Farsi.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df noch, wie w\u00e4hrend der Sommerferien Anschl\u00e4ge auf Fl\u00fcchtlingsheime und Proteste gegen Asylbewerber in Heidenau die Nachrichten bestimmten. W\u00e4hrend\u00a0die Kinder beim Ferien-Schwimmkurs ihr Seepferdchen machten.<\/p>\n<p>Wenn nicht alles schief gelaufen ist, erinnern sie sich an genau solche Situationen. An das Land mit der komplizierten Sprache, den fremden Ritualen und den Leuten, die ihnen\u00a0pantomimisch einen Ofen darzustellen versuchten.<\/p>\n<p>Das\u00a0Land, in dem sie neue Freunde gefunden haben, die sie nicht behalten durften. In dem man ihnen Zeit lie\u00df, Wurzeln zu schlagen, um ihnen dann Angst davor zu machen, wieder verpflanzt zu werden. Das sie in der Schwebe lie\u00df. Das Land der wei\u00dfen Zettel.<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Die Namen der Kinder wurden ge\u00e4ndert.<\/em><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/56c2b5e155b343bfb023b896cc76e51b\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Saliha ist weg. Am Freitag, in\u00a0einem Auto mit platten Reifen, sagt Luka, und er sagt auch, dass er den Bus oder das Flugzeug nimmt, wenn er zur\u00fcck muss. Wir sitzen an einem Tischchen auf dem Flur der Grundschule, mal wieder. Vor uns ein Kinderbuch, denn Luka kann nicht gut lesen. Doch das Buch ist viel [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[14,12,13],"class_list":["post-3179","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-abschiebung","tag-fluechtlinge","tag-willkommensklasse"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.juliane-schader.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3179","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.juliane-schader.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.juliane-schader.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juliane-schader.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juliane-schader.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3179"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/www.juliane-schader.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3179\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3243,"href":"https:\/\/www.juliane-schader.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3179\/revisions\/3243"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.juliane-schader.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3179"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juliane-schader.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3179"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juliane-schader.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3179"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}