{"id":2870,"date":"2014-12-04T06:30:35","date_gmt":"2014-12-04T05:30:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/?p=2870"},"modified":"2014-12-04T14:08:25","modified_gmt":"2014-12-04T13:08:25","slug":"mehr-licht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juliane-schader.de\/?p=2870","title":{"rendered":"Mehr Licht"},"content":{"rendered":"<p>In den vergangenen Monaten\u00a0habe ich mich\u00a0ausf\u00fchrlich mit dem Pankower Bezirkshaushalt auseinandergesetzt.<\/p>\n<p>Gut. Das klingt jetzt erstmal so, als ob ich mir sonst gerne bei vollem Bewusstsein die Fingern\u00e4gel herausz\u00f6ge und nachts auf einem Nagelbrett schliefe, um\u00a0mich danach \u00fcber dessen Weichheit zu beschweren. Ganz so schlimm ist es nicht. Aber da ich ja schon <a href=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/?p=2320\">Online-Lokaljournalismus mache<\/a>, den Pullunder tragenden, m\u00fcffelnden\u00a0Stiefvetter aus\u00a0der eh nicht sonderlich beliebten Familie des Journalismus, dachte ich, kommt es darauf jetzt auch nicht mehr an.<\/p>\n<p>Berichte \u00fcber kommunale Haushalte sind\u00a0lokaljournalistischer Alltag. Wenn nicht gerade eine Gruppe Rentner ihren einzusparenden Treffpunkt besetzt und damit zwangsl\u00e4ufig Aufmerksamkeit auf sich zieht (Yes, I am looking at you, <a href=\"https:\/\/www.google.de\/search?q=stille+s&amp;{google:acceptedSuggestion}oq=stille+s&amp;aqs=chrome..69i59j69i57j69i60j69i59j69i60j69i59.1562j0j7&amp;sourceid=chrome&amp;ie=UTF-8#tbm=nws&amp;q=%22stille+stra%C3%9Fe%22\">Stille Stra\u00dfe<\/a>), sieht die Berichterstattung gerne\u00a0so aus:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Haushalt.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-2873\" src=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Haushalt.jpg\" alt=\"Haushalt\" width=\"298\" height=\"277\" srcset=\"https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Haushalt.jpg 1240w, https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Haushalt-300x278.jpg 300w, https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Haushalt-1024x949.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 298px) 100vw, 298px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hier ist das Gesamtwerk, aus dem diese Top-Informationen extrahiert wurden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20140825.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-2875 size-full\" src=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20140825.jpg\" alt=\"20140825\" width=\"1585\" height=\"857\" srcset=\"https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20140825.jpg 1585w, https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20140825-300x162.jpg 300w, https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20140825-1024x553.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 1585px) 100vw, 1585px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Man kann wirklich niemandem einen Vorwurf machen, der sich das in diesem Fall fast 500-seitige Werk nicht in seiner Gesamtheit zu Gem\u00fcte f\u00fchrt\u00a0&#8211;\u00a0schon gar nicht jemandem, der\u00a0jeden Tag eine komplette Zeitungsseite zu bef\u00fcllen hat, wie es in vielen Lokalredaktionen mittlerweile \u00fcblich ist. Aber da\u00a0steht drin, wo die Verwaltung unser ach so geliebtes Steuergeld zu investieren plant. Wenn wir uns schon permanent auf die Schulter klopfen und uns unserer Wichtigkeit als vierte Gewalt vergewissern, sollten wir es lesen.<\/p>\n<p>In den vergangenen Monaten habe ich genau das gemacht, und man kann es\u00a0ruhig \u00f6fter sagen: Ohne die <a href=\"http:\/\/www.rudolf-augstein-stiftung.de\/augsteinstiftung\/home.nsf\/Navigation\/BE812189298CF6A4C1257BF700333D57?OpenDocument\">Unterst\u00fctzung der Rudolf Augstein Stiftung<\/a> w\u00e4re das nicht m\u00f6glich gewesen. Das kleine Start-up <a href=\"http:\/\/prenzlauerberg-nachrichten.de\/\">Prenzlauer Berg Nachrichten<\/a> h\u00e4tte sich das einfach nicht leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Was lernt man also, wenn man so viel Zeit\u00a0mit einem Bezirkshaushalt verbringt?<\/p>\n<p>Erstens: So kompliziert ist das alles gar nicht. Da steht einfach nur fein s\u00e4uberlich aufgelistet,\u00a0wie viel Geld in der Vergangenheit f\u00fcr unterschiedliche\u00a0Dinge ausgegeben wurde und wie viel daf\u00fcr in Zukunft eingeplant ist.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Standesamt.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2885\" src=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Standesamt.jpg\" alt=\"Standesamt\" width=\"2500\" height=\"823\" srcset=\"https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Standesamt.jpg 2500w, https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Standesamt-300x98.jpg 300w, https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Standesamt-1024x337.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 2500px) 100vw, 2500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zweitens: Die Definition der unterschiedlichen Dinge und die Vorgabe, wie sie zerlegt \u00fcber den Haushalt zu verteilen sind, stammen von den Machern der Steuererkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>Ein Beispiel: In einem Teil des Bezirks kostet Parken Geld. Es wird also durch Parkscheine und Kn\u00f6llchen Geld eingenommen, f\u00fcr Kontrolleure, Automaten und Verwaltungsged\u00f6ns aber auch wieder welches ausgegeben. Ein Teil dessen wird in einem extra Wirtschaftsplan Parkraumbewirtschaftung abgerechnet, ein\u00a0Teil steht im Haushalt selbst, und damit das Ganze richtig\u00a0lustig wird, wird noch munter Geld zwischen Haushalt und Wirtschaftsplan hin- und hergebucht (wer sich ernsthaft daf\u00fcr interessiert, wie es funktioniert: <a href=\"http:\/\/prenzlauerberg-nachrichten.de\/politik\/_\/haushalt-wirtschaftsplan-parkraumbewirtschaft-171660.html\">bittesch\u00f6n<\/a>).<\/p>\n<p>Diese Regelung wird damit begr\u00fcndet, dass man f\u00fcr Transparenz habe sorgen wollen. Bl\u00f6d nur, dass nicht einmal die damit betrauten Lokalpolitiker das System vollst\u00e4ndig verstanden zu haben scheinen.\u00a0Falls ich mich irgendwann mal ins Geldw\u00e4scher-Business absetzen\u00a0sollte, wei\u00df ich jetzt zumindest, wo ich Inspiration f\u00fcr das Verschleiern der\u00a0Herkunft von Geld bekomme. Danke, Bezirkshaushalt Pankow!<\/p>\n<p>Eine ebenso gute Empfehlung gibt es auch f\u00fcr alle,\u00a0deren Ausgaben auf wundersame Weise jedes Jahr steigen und denen die Argumente fehlen, das ihren\u00a0Lohnerh\u00f6hungen eher abgeneigt gegen\u00fcberstehenden Chefs zu verklickern. In Pankow schreibt man einfach &#8222;Mehr in Anpassung an den tats\u00e4chlichen Bedarf&#8220; daneben, und gut ist. 99 Mal tauchen diese oder \u00e4hnliche Formulierungen im Haushalt auf. Und wer\u00a0will schon in 99 Einzelf\u00e4llen nach den eigentlichen Ursachen fragen?<\/p>\n<p>Nein, auch ich habe das nicht gemacht (hole das aber gerne nach, falls mir jemand ein kleines Rechercheteam mit viel\u00a0Zeit finanzieren m\u00f6chte). Aber einen Fall habe ich mir rausgepickt. Nicht alleine, weil ich keine Ahnung hatte, was diese Eingliederungshilfen eigentlich sind, f\u00fcr die Pankow 80 Millionen Euro und damit \u00fcber 10 Prozent seines Haushaltsbudgets ausgibt.<\/p>\n<p>Was ich herausgefunden habe, <a href=\"http:\/\/prenzlauerberg-nachrichten.de\/politik\/_\/eingliederungshilfe-fallzahlen-kosten-freie-t-171671.html\">steht in voller L\u00e4nge nebenan<\/a>\u00a0(und ja, auch ich erwarte, dass das Internet den Text bald angewiedert abst\u00f6\u00dft, weil er sehr lang und recherchiert ist und das gro\u00dfe Gesetz des Onlinejournalismus doch nur maximal 5000 zusammengecopypastete Zeichen erlaubt. Erst recht, wenn es sich dabei um Lokaljournalismus handelt).<\/p>\n<p>Hier will ich nur kurz sagen, dass in diesem seltsamen Konstrukt namens Bezirkshaushalt krasse Themen stecken, die es zu hinterfragen lohnt.\u00a0Nein, das ist nicht investigativ und man braucht daf\u00fcr weder einen geheimen Briefkasten noch ein Faible f\u00fcr Treffen in Parkh\u00e4usern.\u00a0Statt dessen ist\u00a0es eigentlich Kategorie Alltag, jedes Jahr sollte man das machen. Doch es geht einfach nicht. Weil die Zeit fehlt, ebenso wie die Idee, wie man das auf Dauer und unabh\u00e4ngig von einmaligen Geldsegen finanzieren sollte.<\/p>\n<p>Ich kann nicht abstreiten, dass mich das nervt. Ich geh\u00f6re schon zu den privilegierten Lokaljournalisten, die einen statt sechs Artikel pro Tag schreiben sollen und daher Zeit haben, sich Dinge vor Ort anzuschauen und mit mehr als einer Person zu sprechen. Doch an die eigentliche Ursache, das wirkliche Thema, komme ich oft trotzdem nicht ran. Ist das Gift unter dem Th\u00e4lmann-Park wirklich so ungef\u00e4hrlich, <a href=\"http:\/\/prenzlauerberg-nachrichten.de\/alltag\/_\/grundwasser-thali-171121.html\">wie der Senat sagt<\/a>?\u00a0Ist der Personalmangel die Ursache f\u00fcr die Defizite im Sozialamt, <a href=\"http:\/\/prenzlauerberg-nachrichten.de\/politik\/_\/sozialamt-17995.html\">wie die Stadtr\u00e4tin meint<\/a>? Ganz zu schweigen von den vielen Themen, die unbearbeitet im Haushalt zur\u00fcckbleiben, wenn ich ihn nun weghefte. Und all denjenigen, die ich in ihm vermisst habe (Welche sozialen Tr\u00e4ger bekommen wie viel Geld? Welche Betriebe engagiert der Bezirk f\u00fcr seine vielen Baustellen?).<\/p>\n<p>Es geht ja gar nicht um Skandale. Es geht nur um Transparenz, die zu schaffen nunmal in der Jobbeschreibung steht.<\/p>\n<p>Die Kollegen, die jeden Tag in der gut gef\u00fcllten Bundespressekonferenz sitzen, k\u00f6nnen sich das wohl\u00a0kaum vorstellen. Aber im Lokaljournalismus\u00a0ist man oft allein auf weiter Flur.\u00a0Jeder, der dort irgendwas macht und ver\u00f6ffentlicht, ist schon ein Gewinn. Dennoch f\u00fchle ich mich oft wie jemand, der mit einer kleinen Taschenlampe in einem riesigen Keller steht und mal hierhin leuchtet, mal dorthin.<\/p>\n<p>Ich h\u00e4tte aber gerne Flutlicht.<\/p>\n<p>Seit vier Jahren schreibe ich \u00fcber Prenzlauer Berg. Von vielem, was mir im Haushalt begegnet ist, hatte ich noch nie etwas geh\u00f6rt. Dank der Augstein-Stiftung konnte ich nun einen kleinen Leuchtturm errichten, um im Bild zu bleiben. Der\u00a0steht nun in dem un\u00fcbersichtlichen, 800 Millionen schweren Haushalt des Berliner Bezirks Pankow mit seinen fast 400.000 Einwohnern.<\/p>\n<p>Das ist wirklich sch\u00f6n. Aber es reicht einfach nicht.<\/p>\n<p>Manchmal frage ich mich, was f\u00fcr coole lokale Angebote man online machen k\u00f6nnte, allein mit dem Budget einer Folge &#8222;In aller Freundschaft&#8220;. Denn das geh\u00f6rt zu einer medialen Grundversorgung; eine Zeitung\u00a0f\u00fcr einen 400.000-Einwohner-Bezirk tut das\u00a0nicht (wobei man ja eigentlich zwei br\u00e4uchte, Medienvielfalt und so).\u00a0Keine Ahnung, ob die Finanzierung \u00fcber eine Medienabgabe\u00a0letztendlich wirklich eine gute L\u00f6sung\u00a0w\u00e4re. Aber ich wei\u00df, dass wir derzeit Geld haben f\u00fcr journalistische Leuchtturmprojekte, f\u00fcr Multimediareportagen \u00fcber die Arktis und f\u00fcr ziemlich viele Kochshows. Aber im Lokalen sitzen wir im Dunkeln.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/1fdcc4eaa5bd455bbee5a35a4f335db8\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Haushalt_schmal.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2879\" src=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Haushalt_schmal.jpg\" alt=\"Haushalt_schmal\" width=\"1939\" height=\"575\" srcset=\"https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Haushalt_schmal.jpg 1939w, https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Haushalt_schmal-300x88.jpg 300w, https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Haushalt_schmal-1024x303.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 1939px) 100vw, 1939px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den vergangenen Monaten\u00a0habe ich mich\u00a0ausf\u00fchrlich mit dem Pankower Bezirkshaushalt auseinandergesetzt. 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