{"id":2495,"date":"2013-07-18T18:41:23","date_gmt":"2013-07-18T16:41:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/?p=2495"},"modified":"2013-07-18T18:41:23","modified_gmt":"2013-07-18T16:41:23","slug":"bamberg-sehen-und-fotografieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juliane-schader.de\/?p=2495","title":{"rendered":"Bamberg sehen und fotografieren"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/IMG_2272.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-2494\" alt=\"IMG_2272\" src=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/IMG_2272.jpg\" width=\"475\" height=\"238\" srcset=\"https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/IMG_2272.jpg 600w, https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/IMG_2272-300x150.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 475px) 100vw, 475px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Es traf mich zugegebener Ma\u00dfen nicht ganz unvorbereitet. Denn nat\u00fcrlich hatte auch ich schon davon geh\u00f6rt, von der Masse, der Unfassbarkeit, sagen wir doch gleich Urgewalt. Doch es mit eigenen Augen zu sehen ist dann doch noch einmal etwas anderes. Und ganz recht, ich spreche von Touristengruppen in den bis zur Absurdit\u00e4t pittoresken Kleinst\u00e4dten S\u00fcddeutschlands; in diesem Fall Bamberg.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Eins sei gleich vorweg gesagt: Das mit dem Einhalten der Verkehrsregeln funktioniert \u00fcberraschend hervorragend. Wenn also, sagen wir mal, die Gruppe lustiger Amerikaner, die gerade dem Schild mit der Nummer 6 hinterherl\u00e4uft, an einer Stra\u00dfenecke auf die japanische Reisegruppe mit Schild 2 trifft, dann wird vorschriftsgem\u00e4\u00df rechts vor links beachtet und am Ende sitzen h\u00f6chstens zwei besonders kurzsichtige G\u00e4ste im falschen Bus.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Was au\u00dferdem immer funktioniert: Einfach mal unplanm\u00e4\u00dfig in eine kleine Gasse biegen, in die kein Hinweisschild ragt, und schon nach 100 Metern ist man mutterseelen allein. Es kann nat\u00fcrlich sein, dass man dort Augenzeuge wird, wie Einheimische ihren M\u00fcll entsorgen, aber wenn ich das Fotoverhalten manch anderer Touristen recht interpretiert habe, w\u00e4re das sogar ein besonders attraktives Motiv. Denn wer festh\u00e4lt, wie Menschen ausparken, Br\u00f6tchen verkaufen oder Kaffee servieren, der sollte doch auch daran interessiert sein, zu dokumentieren, wo das alles hinf\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Dazwischen kann man sich sowohl an der Sch\u00f6nheit der Stadt als auch an der sympathischen Eigenart ihrer Besucher erfreuen. Die zum Beispiel G\u00fcnther hei\u00dfen und noch den sch\u00f6nen Ausdruck &#8222;der letzte Heuler&#8220; verwenden oder laut nach Annemarie rufen, weil: &#8222;Du hast doch noch mein Spritz!&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Leider konnte bis Redaktionsschluss nicht mehr gekl\u00e4rt werden, ob hier der Bedarf nach einem alkoholhaltigen Kaltgetr\u00e4nk ge\u00e4u\u00dfert wurde, oder ob es nicht doch um die Behandlung von Diabetes ging.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Womit ich sagen will: Bamberg ist eine wunderh\u00fcbsche Stadt. Sie k\u00f6nnte nur noch sch\u00f6ner sein, w\u00fcrden weniger Besucher Socken in Sandalen tragen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es traf mich zugegebener Ma\u00dfen nicht ganz unvorbereitet. Denn nat\u00fcrlich hatte auch ich schon davon geh\u00f6rt, von der Masse, der Unfassbarkeit, sagen wir doch gleich Urgewalt. Doch es mit eigenen Augen zu sehen ist dann doch noch einmal etwas anderes. 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