{"id":2484,"date":"2013-07-18T13:47:12","date_gmt":"2013-07-18T11:47:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/?p=2484"},"modified":"2013-07-18T14:06:42","modified_gmt":"2013-07-18T12:06:42","slug":"dresden-meine-perle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juliane-schader.de\/?p=2484","title":{"rendered":"Dresden, meine Perle"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/IMG_2244.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2481\" alt=\"IMG_2244\" src=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/IMG_2244.jpg\" width=\"560\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/IMG_2244.jpg 560w, https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/IMG_2244-300x133.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 560px) 100vw, 560px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In der vollen \u00dcberzeugung, hiermit Jahrzehnte des kritischen Stadtentwicklungs- und Architektur-Diskurses \u00fcber den Haufen zu werfen: Ich finde, is&#8216; sch\u00f6n geworden, dieses Dresden. Und f\u00fcrchte, dass ich ein wenig ausholen muss an dieser Stelle.\u00a0Denn im Gegensatz zum sagenumwobenen G\u00f6rlitz (hier bitte nach dem \u00bbdreibeinigen Hund\u00ab googeln) war ich schon \u00f6fter in Dresden, und das auch zu Zeiten, als ich mich noch dar\u00fcber wundern konnte, dass die mitten in der Innenstadt einen alten Steinhaufen zu stehen hatten.<\/p>\n<p>Damals hatten meine Eltern ihre Berufung darin gefunden, uns jedes Jahr im Sommer Richtung Osten zu kutschieren, und nicht selten war das verbunden mit einem Zwischenstopp bei Freunden in, Knallerortschaftsname, Oberh\u00e4slich. Ein Ort, dessen gr\u00f6\u00dfte Sehensw\u00fcrdigkeit nach meiner Erinnerung ein gro\u00dfer Feuerwehrl\u00f6schteich voller Entengr\u00fctze war. (Und wo wir Kinder immer mit dem wunderbaren Getr\u00e4nk Ebereschens\u00fc\u00dfmost versorgt wurden, was nicht verschwiegen werden darf angesichts der Tatsache, dass dies einfach das beste aller auf S\u00e4chsisch auszusprechenden Worte ist.) Was dazu f\u00fchrte, dass wir meist Tagesausfl\u00fcge ins benachbarte Dresden machten. Und heute zu verantworten hat, dass ich die Prager Stra\u00dfe viel l\u00e4nger in Erinnerung hatte und mich sehr \u00fcber das Wiedersehen mit dem sch\u00f6nen Wort \u00bbKasematten\u00ab freuen konnte.<\/p>\n<p>Doch genug der Vergangenheitsbew\u00e4ltigung &#8211; was macht sich denn nun das zeitgen\u00f6ssische Dresden? Sehr bilderbuchig, m\u00f6chte ich sagen, und die genauen Beschreibungen des Areals um die Frauenkirche gerne dem Baedecker \u00fcberlassen.<\/p>\n<p>Aufgrund meiner pers\u00f6nlichen Vorliebe f\u00fcr <a href=\"http:\/\/www.prenzlauerberg-nachrichten.de\/alltag\/_\/reiseziel-der-prenzlauer-berg-von-17367.html\" target=\"_blank\">Prenzlauer-Berg-von-Stadteile<\/a> habe ich mich dar\u00fcber hinaus ein wenig in der \u00e4u\u00dferen Neustadt herumgetrieben, was ich sehr empfehlen kann. Als Berlinerin versp\u00fcre ich zwar das leichte Bed\u00fcrfnis, das Viertel mal an seinen Ecken zu packen und ein St\u00fcck auseinander zu ziehen, so dass endlich ausreichend Platz f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger, Kneipenst\u00fchle und Radfahrer auf dem B\u00fcrgersteig ist. Aber sonst sehr entspannt und angenehm, das Ganze. Zumal dort die Friseure noch \u00bbKamm in!\u00ab und Eiscaf\u00e9s \u00bbVenezia\u00ab hei\u00dfen d\u00fcrfen und auch nach 22 Uhr das Sprechen im Au\u00dfenbereich m\u00f6glich, wenn nicht gar erw\u00fcnscht ist. Geflaggt hatte ein freundlichen Mitb\u00fcrger auf seinem Balkon mit \u00c4hrenkranz und Micky Maus. Was will man mehr?<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/IMG_2260.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2482\" alt=\"IMG_2260\" src=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/IMG_2260.jpg\" width=\"560\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/IMG_2260.jpg 560w, https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/IMG_2260-300x133.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 560px) 100vw, 560px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Au\u00dferdem f\u00fchrte uns eine kleine Exkursion mit dem Schienenersatzverkehr (ganz recht, da f\u00fchlt man sich gleich wie zu Hause) zu Dresdens heimlichem Star unter den Sehensw\u00fcrdigkeiten, der Waldschl\u00f6sschenbr\u00fccke. Deren Name in Zukunft in deutschen Standardwerken als Paradebeispiel f\u00fcr Euphemismus herhalten sollte. Aber wenn der Dresdener schnell in die Innenstadt m\u00f6chte, dann hat er nat\u00fcrlich alles Recht dazu, und immerhin war er findig genug, den Verlust des Weltkulturerbe-Titels mit dem Bau einer Aussichtsplattform auf die Br\u00fccke auszugleichen. Von dort konnte ich einen sehr langsam fahrenden Bagger \u00fcber die noch leere Br\u00fccke rollen sehen. Ein erhabener Moment. Nicht.<\/p>\n<p>Mittlerweile geht die Reise weiter Richtung S\u00fcden, genauer gesagt nach Bayern, was f\u00fcr mich &#8211; vergleichbar mit B\u00f6hmischen D\u00f6rfern ist, m\u00fcsste es hier richtig hei\u00dfen. Aber im Gegensatz zu Bayern war ich bereits in B\u00f6hmischen D\u00f6rfern.<\/p>\n<p>N\u00e4chster Stopp ist Bamberg. Hie\u00dfe er Chongching, ich kennte mich besser aus.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/IMG_2261.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2483\" alt=\"IMG_2261\" src=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/IMG_2261.jpg\" width=\"560\" height=\"350\" srcset=\"https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/IMG_2261.jpg 560w, https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/IMG_2261-300x187.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 560px) 100vw, 560px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der vollen \u00dcberzeugung, hiermit Jahrzehnte des kritischen Stadtentwicklungs- und Architektur-Diskurses \u00fcber den Haufen zu werfen: Ich finde, is&#8216; sch\u00f6n geworden, dieses Dresden. 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