{"id":1875,"date":"2011-10-13T16:33:25","date_gmt":"2011-10-13T14:33:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/?p=1875"},"modified":"2011-11-09T15:53:06","modified_gmt":"2011-11-09T14:53:06","slug":"was-von-den-romern-ubrigblieb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juliane-schader.de\/?p=1875","title":{"rendered":"Was von den R\u00f6mern \u00fcbrigblieb"},"content":{"rendered":"<p>Ich hatte es ja <a href=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/?p=1867\" target=\"_blank\">schon erw\u00e4hnt<\/a>, ich war im Urlaub. Und zwar, das kann man wohl zugeben ohne gleich wieder gema\u00dfregelt zu werden, man bel\u00e4stige das Internet mit seinem Privatleben, in Italien.<\/p>\n<p>Das Sch\u00f6ne am Reisen ist ja, zumindest meiner Meinung nach, dass man immer dazulernt. Zumindest in den F\u00e4llen, in denen man sich nicht auf einer deutschsprachigen Insel namens Mallorca in einen Buffet-Bunker einschlie\u00dfen l\u00e4sst. Auch in Italien konnte ich mein Wissen mal wieder um einiges erweitern, und da ich den Fleischessern unter den Lesern meine Tiraden \u00fcber den Mangel an vegetarischen Alternativen <em>au\u00dfer <\/em>Irgendwas mit Tomate-Mozzarella ersparen m\u00f6chte, belasse ich es hier bei den Top 3 der Urlaubserkenntnisse anno 2011:<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<h3>3.: Das M\u00fcllproblem Neapels ist kein urbaner Mythos<\/h3>\n<p>Nat\u00fcrlich hatte ich es vorher schon im Fernsehen gesehen. Aber da alles, was per Medium aus Italien kommt, irgendwie einen Hauch Bunga Bunga mit sich tr\u00e4gt, hielt ich die Geschichten \u00fcber die M\u00fcllberge zu Neapel doch f\u00fcr irgendwie aufgeblasen, implantiert und zurechtgezerrt.<\/p>\n<p>Bis ich es mit eigenen Augen sah:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/IMG_1601.jpg\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Mu\u0308ll1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-1877\" title=\"Mu\u0308ll1\" src=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Mu\u0308ll1-1024x380.jpg\" alt=\"\" width=\"470\" height=\"174\" srcset=\"https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Mu\u0308ll1-1024x380.jpg 1024w, https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Mu\u0308ll1-300x111.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 470px) 100vw, 470px\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Mu\u0308ll2.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-1878\" title=\"Mu\u0308ll2\" src=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Mu\u0308ll2-1024x563.jpg\" alt=\"\" width=\"469\" height=\"257\" srcset=\"https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Mu\u0308ll2-1024x563.jpg 1024w, https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Mu\u0308ll2-300x165.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 469px) 100vw, 469px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Mu\u0308ll3.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-1879\" title=\"Mu\u0308ll3\" src=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Mu\u0308ll3-1024x524.jpg\" alt=\"\" width=\"470\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Mu\u0308ll3-1024x524.jpg 1024w, https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Mu\u0308ll3-300x153.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 470px) 100vw, 470px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Mu\u0308ll3.jpg\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/IMG_1614.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-1880\" title=\"IMG_1614\" src=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/IMG_1614-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"470\" height=\"352\" srcset=\"https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/IMG_1614-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/IMG_1614-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 470px) 100vw, 470px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wobei das letzte der Bilder nat\u00fcrlich nicht eine \u00f6ffentliche M\u00fclldeponie, sondern die Attraktion der \u00f6rtlichen Kirmes darstellt. Aber die Gemeinsamkeiten sind doch offensichtlicher als das Trennende.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<h3>2.: Die Steuererkl\u00e4rung hei\u00dft Steuererkl\u00e4rung, weil es sich dabei um eine Erkl\u00e4rung handelt, die man am Steuer verfasst.<\/h3>\n<p>Zumindest f\u00fcr den Fall, dass man Fahrer eines \u00dcberlandbusses in S\u00fcditalien ist, den der nachmitt\u00e4gliche Stra\u00dfenverkehr von Neapel nicht davon abh\u00e4lt, die Suche nach der Autobahnauffahrt damit zu verk\u00fcrzen, l\u00e4stigen Papierkram zu erledigen. Das Steuern eines riesigen Busses durch schmale Stra\u00dfen, die statt wie vorgesehen ein- gleich dreispurig befahren werden, die Kommunikation per Handy und das gleichzeitige kettenhafte Auswickeln von Bonbons sind schlie\u00dflich nicht erf\u00fcllend genug. Und irgendwann muss dieser Wisch f\u00fcrs Finanzamt ja ausgef\u00fcllt werden.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<h3>1.: Die Volksbank Bari ist Fan von Domenico Modugno und Mario Adorf hat auch mal Volare gesungen.<\/h3>\n<p>Wenn man eine kleine Stadt an der apulischen K\u00fcste ist, dann hat man es wirklich nicht leicht, wenn man sich denn unbedingt abgrenzen will von all den anderen kleinen St\u00e4dten an der apulischen K\u00fcste. Ein Gl\u00fcck, wenn man dann einen ber\u00fchmten Menschen als Sohn der Stadt promoten kann, der nicht nur einen Fantasienamen tr\u00e4gt, sondern auch noch einen Welthit wie &#8222;Volare&#8220; geschrieben hat. In Polignano a mare ist man auf jeder Fall so stolz auf Domenico Modugno, dass man jedem auch nur im Entferntesten mit Tourismus zu tun Habenden eingebimst hat, dieses gegen\u00fcber Besuchern bei jeder Gelegenheit zu erw\u00e4hnen. Und ich best\u00e4tige hiermit gerne: Man hat auch nicht davor zur\u00fcckgeschreckt, ihm mit der finanziellen Unterst\u00fctzung eines \u00f6rtlichen Finanzunternehmens ein Denkmal zu errichten. \u00dcberlebensgro\u00df. Mit wehendem Jackett.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/IMG_1672.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-1884\" title=\"IMG_1672\" src=\"http:\/\/www.juliane-wiedemeier.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/IMG_1672-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"470\" height=\"352\" srcset=\"https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/IMG_1672-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.juliane-schader.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/IMG_1672-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 470px) 100vw, 470px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wenn man wie ich in einer Stadt aufwuchs, die bei vielen nur die Assoziation &#8222;Ist das nicht da, wo Sasha herkommt?&#8220; hervorruft, rechnet man ab jetzt mit dem Schlimmsten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich hatte es ja schon erw\u00e4hnt, ich war im Urlaub. Und zwar, das kann man wohl zugeben ohne gleich wieder gema\u00dfregelt zu werden, man bel\u00e4stige das Internet mit seinem Privatleben, in Italien. Das Sch\u00f6ne am Reisen ist ja, zumindest meiner Meinung nach, dass man immer dazulernt. 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